Franziskas Blog – „Daumenkultur“ und iPhone-Hype


Mobiltelefon und gesellschaftliches Ansehen

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Juni 12, 2008

Ansehen im Zusammenhang mit dem Telefon ist ein sehr altes Thema. Früher war das Kommunizieren über weite Distanzen lange ganz unmöglich und wenn möglich, dann war es ausgesprochen teuer. Noch früher und in anderen Kulturen konnten nur übernatürlich begabte Personen mit nicht anwesenden Personen in Kontakt treten. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es dann nicht weiter erstaunlich, dass diese Personen und irgendwann auch jene, die Zugang zu neuen Kommunikationstechnologien hatten, ein spezielles Ansehen genossen. Was also für die ersten Telefone galt, galt zu Beginn auch für die Ära des Mobiltelefons. Das Phänomen ist auch aus anderen Gebieten bekannt: erste Autos, erste Fernseher, etc.

Da Kommunikation über Distanz und Mobilität als Statussymbol gesehen wurden, erstaunt es nicht, dass diese Dinge besonders begehrenswert waren (und immer noch sind).
Heute gehört das Mobiltelefon überall zum Alltag dazu, hat also etwas von seinem Spezialstatus eingebüsst. Trotzdem scheint seine ursprünglich dazugehörende Bedeutung und sein ursprüngliches Ansehen noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden zu sein, denn mit den neusten Technologien, dem ausgefallensten Design versuchen wir auch heute noch – nach Möglichkeit und Interesse natürlich – dem Mobiltelefon ein bisschen von seinem Dasein als Statussymbol zurück zu geben (Katz 2005).

So sind viele Aspekte der Mobilkommunikation irgendwie miteinander verknüpft, werden beim Lesen eines Artikels plötzlich selbsterklärend, werfen gleichzeitig neue Fragen auf.
Was ist das Ziel des sich über längere Zeit mit einem Thema beschäftigen? Ich bin sicher, es ist genau das: ein verschärftes Bewusstsein durch angelesenes Knowhow, wodurch neue kritische Fragestellungen aufgestellt werden können.  

Und falls es einmal mit dem Ansehen und dem Mobiltelefon nicht mehr klappen sollte, hier eine kleine Anleitung:

Blackberry oder Crackberry?

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Mai 29, 2008
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Nun geht es für einmal nicht um all die Möglichkeiten, die uns durch die Mobiltelefone beschert werden, sondern um alles andere, um das Glück der Unerreichbarkeit.

Durch den Besitz eines Mobiltelefones ändern wir unser gesamtes Verhalten, im geschäftlichen wie auch im privaten Leben. Wir wollen immer verbunden sein, immer erreichbar sein, denn das bedeutet Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit ist die neue Währung unserer Zeit. Wenn wir ein SMS oder e-Mail aufs Mobiltelefon oder Smartphone kriegen, heisst das, dass wir für jemanden wichtig sind und genau danach streben wir. Doch wie sinnvoll und effektiv ist das? Miriam Meckel schreibt im Buch „Das Glück der Unerreichbarkeit“ dazu folgendes:
„War mein Areitsvolumen plötzlich so gewachsen? Eigentlich nicht. Verschiedene Dinge hatten ineinandergegriffen und mich und mein Leben verändert. Weil ich immer erreichbar war, hatte ich keine Pausen mehr, um mich zu konzentrieren und wichtige Dinge wirklich durchzudenken. Weil ich mir keine Zeit nahm, mit anderen in Ruhe und ohne Zeitdruck zu sprechen oder zu telefonieren, gelang es selten, die Dinge zu Ende zu besprechen und eine wirkliche Lösung zu finden. Weil ich permanent auf alle Kommunikationskanäle achtete und sie alle gleichzeitig bedienen wollte, liess ich mich dauernd in meiner eigentlichen Arbeit unterbrechen […]“.

Wir alle wollen vernetzt sein, aber wir wollen nicht den Überblick verlieren und wir wollen nicht ständig in der Pflicht zur Kommunikation stehen. Trotzdem kontrollieren wir unster Mobiltelefon in regelmässigen (mehr oder weniger kurzen) Abständen auf einkommende SMS oder e-Mails. Man fühlt sich verpflichtet, ständig nachzuschauen, ob eine Nachricht eingetroffen ist. Man will ja nichts verpassen. Deshalb erschien zum BlackBerry bald das Synonym Crackberry: es macht abhängig, wirkt zerstörerisch auf die Gesundheit und auf die soziale Verträglichkeit (Meckel 2007).
Doch zum Glück wurde dann der BlackBerry-Helmet erfunden, der den süchtigen BlackBerry-User in verschiedenen Lebenssituationen schützt:

 

iPhone

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Mai 14, 2008
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Was hat eigentlich das iPhone mit Daumenkultur zu tun? Nun ja, zuerst einmal ist es ein Mobiltelefon, womit es in viele bereits erwähnte Themengebiete fällt. Trotzdem ist die ganze Geschichte rund um das iPhone nicht gleichzusetzen mit derjenigen anderer Produkte.

Schon bevor das iPhone, ein Gerät aus dem Hause Apple, im Juni 2007 auf den Markt kam, rankten sich unzählige Gerüchte um das einzigartige Gerät. Und vielen, auch hohen Erwartungen wurde das Gerät dann auch gerecht. Obwohl sich auch viele Kritiker dazu geäussert haben, bleibt das Gerät man kann schon fast sagen sagenumwoben. 
Dadurch, dass Apple bis anhin exklusive Lizenzverträge mit einzelnen Mobilfunkanbieter (üblicherweise einer pro Land) geschlossen hat und auch dadurch, dass das iPhone bis heute offiziell nur in wenigen Ländern erhältlich ist, wurde es zu einer absoluten Exklusivität. Und hier wird die Verbindung zum Gesamtthema „Daumenkultur“ sichtbar: warum soviel Aufhebens um ein technisches Gerät? Das iPhone zeichnet sich durch die (persönliche, individuelle) Bedeutung aus, es ist eine Möglichkeit der Selbstdarstellung, des Ansehens – abgesehen von den einzigartigen technischen Möglichkeiten und dem faszinierenden Design.

Zum heutigen Zeitpunkt, kurz vor der Einführung des neuen UMTS-kompatiblen Gerätes ist die Gerüchteküche wieder am brodeln, die Presse veröffentlicht unzählige Artikel zum Thema – von der NZZ bis zum Gratisblatt. Man diskutiert über mögliche Konkurrenz (bspw. das neue Blackberry-Modell „Bold“), ob das iPhone mithalten kann oder nicht. Doch sicher ist, wie die Frankfurter Rundschau sehr schön sagt: mit dem iPhone kauft man kein Produkt, sondern ein Lebensgefühl! 

 

 

 

SMS = Some More Sex?

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Mai 5, 2008

Es wurde vielerorts berichtet über all die schrecklichen Dinge, die heute mit dem Mobiltelefon praktiziert resp. veröffentlicht und in Umlauf gebracht werden wie beispielsweise Happy Slapping oder auch Cyberbullying (Berichte dazu: Mobbing – auch im Internet ein Thema, Cyberbullying und nochmals Cyberbullying). Doch nicht zu vergessen sind auch die unzähligen positiven Funktionen und Möglichkeiten, die das Mobiltelefon mit sich bringt. Ein Beispiel dazu, den Gebrauch von Mobiltelefonen in Indien, soll hier kurz beschrieben werden.

In Indien haben viele junge Frauen und Mädchen so gut wie keine Privatsphäre. Sie leben oft bis zur Heirat im Elternhaus und nicht selten teilen sie das Zimmer mit anderen Geschwister. Es gibt also oftmals keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder im sich im Privaten mit anderen Personen zu treffen. Zwei Drittel aller Inder leben auf dem Land, wo es auch keine Bars gibt wie wir sie kennen und für den anderen Drittel, der in Städten lebt, ist die Gefahr zu gross, dass man von einem Bekannten oder Verwandten gesehen wird. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch schon ein nur sehr kleines Stück wirkliche Privatsphäre Gold wert sein kann. Und genau so ein Stück bietet das Mobiltelefon (NY Times).

Die Indian Times publizierte im Oktober 2002 einen Artikel zum Thema und beschrieb dort, dass durch den Gebrauch von Mobiltelefonen das gesamte traditionelle Brautwerben zunichte gemacht werde. Weiter wurde in diesem Artikel publiziert, dass SMS soviel heisst wie Some More Sex. Es ist auch davon die Rede, dass die Frauen das Medium zu ihrem Vorteil nutzen um der Kontrolle durch Ehemänner oder Eltern zu entkommen. Tatsache ist, dass man offensichtlich die weibliche Sexualität fürchtet (Bell 2006) und Tatsache ist auch, dass durch die Verbreitung von Mobiltelefonen viele junge Frauen und Mädchen plötzlich eine Möglichkeit hatten, sich untereinander auszutauschen und zwar 100% privat. Telefongespräche könnten von anderen mitgehört werden, aber das Versenden einer Textnachricht ist für keine Zweitperson zugänglich. Mit anderen Worten also heisst das, dass SMS den betroffenen jungen Frauen genau die Art Distanz gibt, die sie brauchen.

Jugend und Mobiltelefon

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - März 25, 2008

We often start with a text, but if it gets too bad, then phone calls have to be made, and if it gets worse, then we have to meet! Zitat eines Interviewpartners, in Fox 2004

Kinder und Jugendliche sind eine spezielle Nutzergruppe des Mobiltelefons, für die das Gerät zum Teil ganz andere Bedeutungen hat als für Erwachsene. Und längst sind sie auch zu einer Zielgruppe von Mobilfunkanbietern und Telekommunikationskonzernen geworden, wie das folgende Video zeigt:

Die wenigsten Kinder resp. Jugendlichen kaufen sich ihr Mobiltelefon selbst. Der grosse Teil all jener, die über ein eigenes Gerät verfügen, haben dies von ihren Eltern als Geschenk erhalten. Interessanterweise entwickeln sich aus den beiden Perspektiven Eltern – Kinder ganz unterschiedliche Ansichten zum Mobiltelefon.

Die Eltern kaufen/schenken ihren Kindern ein Mobiltelefon. Damit sie über die gleichen Möglichkeiten verfügen wie Mitschülerinnen und Mitschüler oder Freundinnen und Freunde ist dafür wohl nur ein sehr geringer Beweggrund. Nein, vielmehr kaufen die Eltern ihren Kindern ein Mobiltelefon, damit sie über einen permanenten Kommunikationskanal verfügen, damit sie ihr Kind jederzeit erreichen kann und natürlich auch, damit dass Kind sie jederzeit erreichen kann. Wie Santiago Lorente (2002, S. 6 ff) sagt, ist das Mobiltelefon für die Eltern in erster Linie dazu da, ihrem Kind zu folgen, es zu beobachten und es auch zu kontrollieren. Und das nur zu dessen Schutz. Das Mobiltelefon ist auch eine passende Erfindung zu der sich wandelnden Gesellschaft. Heute sind viel mehr Mütter berufstätig als noch vor einiger Zeit. Mit dem Mobiltelefon geben sie sich und ihren Kindern, die heute im Schnitt viel öfter alleine zuhause sind als früher, eine neue Kommunikationsmöglichkeit, orts- und zeitunabhängig (Lorente 2002).

Für das Kind wiederum bedeutet das Mobiltelefon aber lustigerweise ziemlich genau das Gegenteil, nämlich Freiheit und Unabhängigkeit von den Eltern. Ein Schlagwort, dass in verschiedenen Texten dazu immer wieder fällt ist die Privatsphäre. Das Kind kann sich durch das Handy eine von den Eltern losgelöste Privatsphäre aufbauen, Telefonate können ausser Haus geführt werden, obwohl die meisten Eltern es bevorzugen würden, wenn ihr Kind von seinem Zimmer aus telefoniert. Für Kinder, vorallem aber für Teenager ist das Mobiltelefon also eine Möglichkeit, einen eigenen Personenkreis um sich zu bilden, ein soziales Netzwerk ausserhalb der Familie zu bilden und dieses auf einfache Art – durch Handykommunikation – zu pflegen und zu unterhalten. So kann eine gewisse Autonomie entwickelt werden, aber trotzdem bleibt eine stetige Verbindung zu den Eltern vorhanden (Döring 2004).  

Jugendliche nutzen ihr Mobiltelefon mehrheitlich für lokale Kommunikation, das heisst, für Kommunikation mit Personen, die ihnen nahe stehen und die sie regelmässig sehen – mehrheitlich gleichaltrige Freunde. Dass vermittelt oft auch ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer bestimmten Gruppe. Das ist auch mit ein Grund, warum Schüler, die über kein eigenes Mobiltelefon verfügen (genannt sind Geldgründe oder ein Verbot der Eltern, selten aber schlechte Erfahrungen), oftmals als Aussenseiter angesehen werden (Döring et al. 2004).

Die persönliche Bedeutung

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - März 17, 2008
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Persönliche Bedeutung

FREIZEIT, EINKAUFSZETTEL, KOORDINATION, ERZIEHUNGSHILFE, ARBEITSZEITTÖTER, AUFSTELLER, LANGEWEILETÖTER, FESTNETZERSATZ, ALLTAG, KONTAKT, GEDANKEN TEILEN, ABMACHUNGEN, UNABHÄNGIGKEIT, AUSTAUSCH, FREUNDE, ZWEIKLASSENGESELLSCHAFT (?), ERINNERUNG, KOMMUNIKATION, ERREICHBARKEIT, STRESS, SICHERHEIT, ABHÄNGIGKEIT, SPONTANEITÄT, LÄRMBELÄSTIGUNG, LÄSTIG, UNFREIWILLIGES MITHÖREN, KOSTEN, PRIVATSPHÄRENKILLER, …

Das Mobiltelefon hat für jede und jeden eine ganz eigene Bedeutung. Diese basiert auf zwei Aspekten, dem Fetisch- und dem Beziehungsaspekt. Der Beziehungsaspekt entsteht dadurch, dass wir zu dem Gerät eine Art emotionale Bindung aufbauen, weil wir emotionale Bindungen haben zu den Menschen, mit denen wir über das Gerät kommunizieren. Das Mobiltelefon wird also zu einer Art Mittelding zwischen den Menschen. Wir projizieren darauf Erinnerungen, Abhängigkeiten, Phantasien und Gefühle (Fortunati 2005, S. 171 ff). Dadurch, und auch dadurch dass auf dem Handy viele Textnachrichten gespeichert werden (Tagebuchfunktion), wird das Mobiltelefon ein Gerät mit einer Art Innenleben. Gleichzeitig kann es als eine neue Möglichkeit der Selbstdarstellung genutzt werden. Die persönlich wertvollen Inhalte werden umgeben von einem höchst wandelbaren Maschinenkörper, der individuell gestaltbar ist (Cover, Klingelton, Hintergrund, Schmuck, …). Und so kommt das Mobiltelefon zu seiner fetischistischen Bedeutung. Der physische Körper des Handys wird individuell vermenschlicht um der eigenen Persönlichkeit möchlichst zu entsprechen. Auch Anhänger mit kulturellen Resonanzen, vorallem aber im Asiatischen Raum, sind keine Seltenheit (Bell 2005, S. 96 f). Sie können alle möglichen Arten von familiären und sozialen Beziehungen und Ambitionen zum Ausdruck bringen. Das geht soweit, dass das Mobiltelefon auch in den Bereich der Mode gelangt, sich verwandeln kann in ein modisches, verführerisches Objekt zwischen Accessoire und Schmuck. Wieviel persönlichen und emotionalen Wert einem Mobiltelefon zugemessen wird ist und bleibt aber sehr individuell, je nach Gebrauch und Nutzen, wobei sicher auch nach Altersgruppen zu differenzieren ist.

Warum mein Handy mich schützt

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Februar 28, 2008
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„If you are without a mobile phone it means that no one depends on you for urgent direction, and no one needs to get in touch with you at any times. It means you are not cutting deals, giving orders; in short, not getting around all that much“  (Bautsch et al., 2001).

Das Mobiltelefon ist heute viel mehr als bloss ein Gerät zum verbalen Austausch. Durch das Vorhandensein und durch die vielen Möglichkeiten die es bietet, wird es zu einem viel diskutierten Gerät mit einem viel diskutierten Einfluss auf Personen und Personengruppen.

Das Mobiltelefon verändert unser Verhalten in vielerlei Hinsichten. Zum Aspekt der Kommunikation sagt beispielsweise Hans Geser (S. 27 ff, 2006), dass man viel geschützter kommunizieren kann. Man ruft nicht mehr einen Ort an (wie bei einem Festnetztelefon), sondern eine Person, auch unabhängig der sozialen Rolle und unabhängig von Standorten und Zeiten. Die ortsgebundene Kommunikation wird also abgelöst von der personengebunden Kommunikation.

Das garantiert gleichzeitig auch einen gewissen Schutz. Man weiss genau, wer am anderen Ende der Leitung das Gespräch entgegennimmt. Man zieht sich zurück aus einem weiten, öffentlichen Umfeld in einen engen, vertrauten Bereich. Nur Personen, dnen man die persönliche Mobiltelefonnummer mitgeteilt hat, können einen erreichen. Die Nummern stehen nicht in einem öffentlichen Telefonbuch. Doch durch diese Tendenz der Abschottung zieht man sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück, man beginnt, mit dem Mobiltelefon als einfacher Ausweg, öffentliche Begegnungen zu meiden. Doch wie entwickelt sich dadurch unsere Sozialkompetenz? Unter diesen Umständen wird auf das – doch auch ein wenig Statussymbol – Mobiltelefon bereits ein negatives Licht geworfen.

Warum wir überhaupt ein Mobiltelefon kaufen, wie wir es personalisieren und warum man auch schon den Begriff „Schnuller für Erwachsene“ synonym für Mobiltelefon gebraucht dann im nächsten Beitrag.   

Bautsch, Holly et al. (2001): An Investigation of Mobile Phone Use: a socio-technical approach. Department of Industrial Engineering, University of Wisconsin – Madison.

Geser, Hans (2006): Untergräbt das Handy die soziale Ordnung? Die Mobiltelefonie aus soziologischer Sicht. In: Glotz, Peter; Bertschi, Stefan; Locke, Chris (2006): Daumenkultur – das Mobiltelefon in der Gesellschaft. Bielefeld: Transcript Verlag.

Was ist „Daumenkultur“?

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Februar 21, 2008
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Der Begriff „Daumenkultur“ ist ursprünglich in Japan entstanden – Oyayubi sadai. Und warum Daumenkultur? Das Ganze kommt von dem immer häufigeren und immer schnelleren Gebrauch des Mobiltelefons: Jugendliche, die ihre Daumen in einem Höllentempo über die kleine Tastatur ihres Mobiltelefones fliegen lassen. Eigentlich geht es aber weniger um die manuelle Interaktion mit dem Gerät als vielmehr darum, was für eine Bedeutung das Mobiltelefon in der heutigen Gesellschaft erlangt hat. Daumenkultur ist also ein Überbegriff geworden, der die Bedeutung der Mobiltelefone in der Gesellschaft definiert (Glotz, 2006).

Wie hat das Mobiltelefon unser Verhalten verändert? Wie werden wir davon beeinflusst? Welchen Stellenwert haben Mobiltelefone in der westlichen Welt im Vergleich zu Entwicklungsländer? Wieviele soziale Kontakte bleiben nur erhalten dank SMS-Kommunikation? Wo endet der praktische Nutzen und wo beginnt ein möglicher Missbrauch? Wollen wir mit diesem sehr persönlichen Gadget eine bestimmte Wirkung nach aussen erzielen? Und schliesslich: warum wollen alle ein iPhone? Insbesondere auf diese Fragestellungen möchte ich in diesem Blog eingehen.

Glotz, Peter (2006): Daumenkultur. Bielefeld, Transcript Verlag.

Hallo IGEP-Welt!

Posted in Mobiltelefonie von eleanor500 - Februar 16, 2008

Hier entsteht mein Blog zum Thema „Daumenkultur“ – das Mobiltelefon in der Gesellschaft.